SPD will sich für neue Radabstellanlagen im Bahnhofs- und Innenstadtbereich stark machen

Teilnahme am Bundeswettbewerb "Klimaschutz im Radverkehr"

Für Radfahrer in Siegburg gibt es noch viel zu tun: So lautete das einhellige Fazit des SPD-Bürgerdialogs zur Radverkehrsförderung im vergangenen Herbst. Doch getan hat sich wieder einmal wenig. Während alle SPD-Konzepte durch die schwarz-gelbe Mehrheit willkürlich abgelehnt wurden, geht es auch bei der Realisierung der von der Verbraucherzentrale erhobenen Kritikpunkte so gut wie gar nicht voran. Nicht nur der Mangel an abschließbaren Fahrradboxen und Radabstellanlagen besteht fort.

Deshalb wollen Siegburgs Sozialdemokraten erneut Schwung in die Sache bringen. Das von SPD-Bauministerin Barbara Hendricks geführte Ministerium hat dazu kürzlich den Bundeswettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“ ausgelobt, wie auch die Stadtverwaltung in der Ratssitzung am 25.02.2015 bekanntgab.

„Gerade am ICE-Bahnhof und im Innenstadtbereich braucht es dringend neue Fahrradparkplätze, denn täglich kommt es - nicht zuletzt wegen der zahlreichen Zugreisenden - zur Überlastung der vorhandenen Kapazitäten. Das Programm ‚Klimaschutz im Radverkehr‘ eröffnet dafür eine aussichtsreiche Finanzierungsmöglichkeit“, stellt der Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlichkeit, Torben Schröder, fest und begrüßt die Absicht der Stadt, am Bundeswettbewerb teilnehmen zu wollen.

Deshalb wird sich die SPD mit diesen Vorschläge bei der Erstellung der Projektskizze einbringen.

Mittelfristig will die SPD dann auch – in Zusammenarbeit mit den Grünen - die Beschilderung für Radfahrer auf den Kopf stellen und wieder das Projekt „Fahrradstraße Kleiberg“ auf die Tagesordnung bringen.

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