SPD setzt auf gemeinsame Allianz zur Radverkehrsförderung

"Machen wir es gemeinsam für Siegburg."

Nachdem die Siegburger Sozialdemokraten im Frühling einen breit angelegten Bürgerdialog zur Radverkehrsförderung durchgeführt haben, steht nun offensichtlich auch bei der Koalition im Siegburger Stadtrat das Thema Radverkehr auf der Agenda. 

Die schwarz-gelben Fraktionen sendeten vor kurzem ein Papier mit verbesserungswürdigen Kritikpunkten an die Stadtverwaltung.

Wir weisen darauf hin, dass wir diese im Rahmen des Bürgerdialogs aufgenommenen Anregungen schon zur Ausarbeitung mehrerer Konzepte genutzt haben. So stehen zur kommenden Sitzung des Planungsausschuss unter anderem ein Radfahrkonzept für die vernachlässigte Straße „Kleiberg“ und eine temporäre Radfahrerlaubnis in der Fußgängerzone auf der Tagesordnung.

Dazu erklärt der Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlichkeit, Torben Schröder:

„Die Siegburger SPD setzt nun auf eine gemeinsame Allianz zur Förderung des Radverkehrs in Siegburg. Wichtig ist uns vor allem, dass dabei auch die Interessen der anderen Verkehrsteilnehmer berücksichtigt werden.

Die Zustimmung zu unseren Anträgen wäre ein erster Schritt, um der Radverkehrsförderung ihren angemessenen Stellenwert einzuräumen. Wenn alle Fraktionen an einem Strang ziehen, können wir die Verkehrssituation in Siegburg spürbar verbessern. Machen wir es gemeinsam für Siegburg.“

Als nächstes wird die SPD-Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlichkeit ein Fahrradparkplätze- und Wegweiserkonzept ausarbeiten, eine bauliche Veränderung des Unfallschwerpunkts L332 zwischen Siegburg und Troisdorf prüfen und sich mit der Sicherheit von E-Bike-Ladestationen beschäftigen, die während des Aufladevorgangs keinen Diebstahlschutz bieten.