SPD für Erhalt des SJZ

Das selbstverwaltete Siegburger Jugendzentrum (SJZ) ist derzeit am Haufeld angesiedelt und wird die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, damit das Haufeld zur Flüchtlingsunterkunft werden kann. "Seit 21 Jahren leistet das SJZ eine tolle Jugendarbeit. Das selbstverwaltete Jugendzentrum zeichnet sich durch seine Einzigartigkeit aus und ist ein Gewinn für unsere Stadt", erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, Ömer Kirli.
Daher stellen die Sozialdemokraten einen Antrag zur vergangenen Ratssitzung, in dem die Stadtverwaltung aufgefordert wirde, alternative Räumlichkeiten für das SJZ zu organisieren. "Auch eine Übereinkunft mit anderen Vereinen zur gemeinsamen Nutzung von Räumlichkeiten ist denkbar", so Kirli weiter.
"Auch mit Blick auf den städtischen Haushalt können wir dankbar über ein solches Angebot sein. Das SJZ veursacht kaum Kosten und ist trotzdem in der Lage, ein solch abwechslungsreiches Programm für Jugendliche zu bieten", stellt SPD-Fraktionschef Frank Sauerzweig fest. "Die Kosten für ein reguläres Jugendangebot lägen deutlich höher".
Derweil hat das SJZ schon eine Alternative für die Abendveranstaltungen gefunden. "Uns geht es insbesondere um Räumlichlichkeiten für Programme, die tagsüber angeboten werden, wie zum Beispiel die Kochkurse oder die Fahrradwerktstatt. Die Abendveranstaltungen werden erst wieder möglich sein, wenn die gewohnten Räumlichkeiten wieder zur Verfügung stehen. Bis dahin müssen sich die Jugendlichen gedulden", so Kirli und Sauerzweig abschließend.