SPD sucht Unterstützung für das Jugendtaxi



In der vergangenen Sitzung des Planungsausschusses am 16. September stellte die SPD-Fraktion den Antrag zur Schaffung eines Jugendtaxiangebotes in Siegburg. Trotz der Ablehnung des Antrages durch die CDU-FDP-Koalition sind die Sozialdemokraten erfreut über die Zusage des Bürgermeisters, die Erkenntnisse der Testphase in Sankt Augustin in einer der kommenden Sitzungen vorzustellen und nochmal über das Thema zu beraten.

"Wir begrüßen die Zusage des Bürgermeisters, nach der Testphase in St. Augustin auch ein Modell für Siegburg zu erarbeiten. Bedauerlich ist, dass sich der ganze Vorgang nun verzögert und wahrscheinlich erst im kommenden Jahr anlaufen wird", erläutert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, Ömer Kirli. "Deswegen wollen wir schon jetzt als Fraktion nach möglichen Partnern suchen, um das Jugendtaxi schnellstmöglich umzusetzen, wenn der Bürgermeister das Erfolgsmodell übernehmen möchte", so Kirli weiter.

"Gerade im Winter, wenn es früh dunkel wird und es kalt ist, wäre das Jugendtaxi ein gutes Angebot für die Jugendlichen aus Kaldauen, Braschoß, Brückberg und anderen Stadtteilen gewesen. Sie müssen kilometerweit nach Hause laufen, weil kein Bus mehr fährt oder sind gezwungen Partys und Feiern frühzeitig zu verlassen. Die Testphase in Sankt Augustin hat schon jetzt gezeigt, dass der Bedarf da ist und dass das Angebot gut angenommen wird. Ich hätte mir eine schnellere Umsetzung ohne Parteitaktik gewünscht", führt Oliver Schmidt, Fraktionsgeschäftsführer und Ratsherr für die Siegburger Höhenorte aus, der bereits von zahlreichen Jugendlichen auf das Jugendtaxi angesprochen wurde.

Um die schnellstmögliche Umsetzung zu forcieren, sucht die SPD-Fraktion bereits jetzt nach möglichen Sponsoren und interessierten Taxiunternehmen. Interessenten werden gebeten sich per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 02241 102 286 täglich bis 13:00 Uhr an die SPD-Fraktion zu wenden. "Wir glauben an unsere Idee und sind voller Zuversicht, dass wir viele Interessenten gewinnen können", so Schmidt und Kirli abschließend.

Foto: Flickr / Ben Fredericson (CC 2.0)