SPD weiter für Verkehrsberuhigung auf Braschosser Straße

Prüfauftrag durch Mehrheitsfraktion abgewiesen
 
Die Braschosser Straße ist die Hauptverkehrsstraße im Siegburger Höhenort Braschoß. Sie erstreckt sich von der Zeithstraße in Schreck bis zur Ortschaft Schneffelrath. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner aus Braschoß und Schneffelrath und die Besucher der beiden Orte müssen die Straße benutzen, um hinein- oder heraus zu fahren. Ebenfalls fährt hier die Buslinie 511 und der Schulbus für die Kleinen zur Grundschule Stallberg. Allerdings befindet sich die oberste Asphaltschicht der Braschosser Straße in einem teilweise sehr schlechten Zustand und bedarf einer deutlichen Ausbesserung.
Die SPD-Fraktion wollte nun durch die Initiative des zuständigen Wahlkreisbetreuers Oliver Schmidt die erforderlichen Sanierungsarbeiten gemeinsam mit den in der Bürgerschaft seit geraumer Zeit gewünschten Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung auf Realisierbarkeit prüfen lassen, um durch eine gemeinsame Durchführung der beiden Maßnahmen, die Chancen für eine mögliche Umsetzbarkeit zu erhöhen. Ein entsprechender Prüfauftrag wurde im Herbst 2014 in den städtischen Planungsausschuss eingebracht. Schmidt weiß einen großen Teil der Bevölkerung hinter sich, denn bereits seit einiger Zeit gibt es zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die sich leider bisher erfolglos für die Umsetzung verkehrsberuhigender Maßnahmen auf der Braschosser Straße einsetzten. U.a. sammelten engagierte Braschosser Unterschriften, um auf ihre Initiative aufmerksam zu machen und ihrem Anliegen Gehör zu verschaffen.
 
Im städtischen Planungsausschuss wurde die SPD-Initiative die Mehrheitsfraktion CDU und FDP abgelehnt. Die beiden jeweiligen Fraktionssprecher werteten den Prüfauftrag als für die Verwaltung „unnötige“ bzw. „überflüssige“ Arbeit und wiesen ihn auch mit Hinblick auf die aktuelle Haushaltssituation ab.
 
„Meines Erachtens zeigen die grundsätzliche voreilige Ablehnung und vor allem die gewählten Formulierungen von CDU und FDP auf erschreckende Art und Weise eine große Unkenntnis und Desinteresse an der Situation bei uns in Schneffelrath, Schreck, Braschoß und Heide. Anstatt das Engagement und vor allem die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen, wird mit einer beängstigenden Arroganz die SPD-Initiative „abgewatscht“ und zurückgewiesen!“ ärgert sich der zuständige SPD-Ratsherr für die Siegburger Höhenorte Oliver Schmidt,“ Dies ist gerade für die betroffenen und besorgten Braschosserinnen und Braschosser ein Affront!“
 
Die Siegburger SPD-Fraktion wird auch zukünftig an diesem Thema weiterarbeiten und zu gegebener Zeit wieder in die Gremien einbringen.